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		<title>dhb.de: aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 08:28:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Gelungener Lehrgang in Kienbaum</title>
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			<description>Hinter der weiblichen Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes liegt ein gelungener...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hinter der weiblichen Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes liegt ein gelungener Lehrgang. Von Montag bis Donnerstag arbeitete Jugend-Bundestrainerin Ute Lemmel in Kienbaum mit den Talenten der Jahrgänge 1996/97.
„Die Schwerpunkte lagen im individuellen technisch-taktischen Bereich mit Wurftraining, individuelle Abwehr und Spiel in der Kleingruppe sowie im Entscheidungsverhalten”, berichtet Lemmel. „Gemeinsam mit Athletiktrainer Christian Thomas wurden Techniken des Langhanteltrainings eingeführt und Trainingspläne für die kommenden Wochen erarbeitet. Die Spielerinnen trainierten im Lehrgang mit einer hohen Leistungsbereitschaft und konnten viele Impulse für das Heimtraining mitnehmen.”
Erster Höhepunkt für das Team werden im April die Länderspiele gegen Dänemark sein. Langfristig bereiten sich die DHB-Talente auf die Qualifikation zur U17-Europameisterschaft im Frühjahr 2013 vor.]]></content:encoded>
			<category>Jugend weiblich</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 08:28:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Horst Bredemeier im Interview: „Mehr Vertrauen in unsere erfolgreichen Junioren“</title>
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			<description>Horst  Bredemeier, wie ordnen Sie mit dem Abstand der Heimreise den 7. EM-Platz der deutschen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Horst&nbsp; Bredemeier, wie ordnen Sie mit dem Abstand der Heimreise den 7. EM-Platz der deutschen Mannschaft in Serbien ein?<br /></i>„Mit dem reinen Ergebnis der EM bin ich zufrieden. Immerhin haben wir Mannschaften wie Polen, Weltmeister Frankreich und Rekordeuropameister Schweden hinter uns gelassen. Insgesamt hat die Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht, auch wenn sie die zwei Chancen auf das Erreichen des Halbfinales nicht zu nutzen vermochte. Enttäuschend allerdings ist das Verpassen der Olympia-Qualifikation.“&nbsp;
<i>Es gab Kritik an den verkrusteten und veralterten Strukturen im DHB?</i><br />„Klar, dass nun alles infrage gestellt wird. Aber wir wissen damit umzugehen und werden weiter arbeiten. In einem so großen Verband wie dem DHB sind die Entscheidungswege naturgemäß sehr lang. Wir haben aber zum Beispiel eine Modernisierung unseres Internet-Auftritts seit langem auf unserem Plan. Es braucht eben seine Zeit, um Ideen wie Facebook, Twitter und auch youtube umzusetzen. Zudem arbeitet schon seit Monaten eine Strukturkommission, die bis 2013 weitreichende Änderungen in den DHB-Strukturen vorantreiben soll. All das sind aber Beiträge, die uns nicht zu besseren Spielern im Nationalteam verhelfen. Das geht nur im Dialog mit den Bundesliga-Vereinen, den Leistungszentren für unsere Nationalspieler.&quot;&nbsp;
<i>Was können denn die Vereine tun, um ein schlagkräftigeres Nationalteam zu formen?<br /></i>„Es geht immer um dieselbe Forderung: Mehr Vertrauen für unsere erfolgreichen Junioren und weniger Ausländer. Aber auch da habe ich bei dem ein oder anderen Verantwortlichen schon ein Umdenken erkannt.“&nbsp;
<i>Wie sehen denn die nächsten Schritte und Planungen für das Nationalteam aus?<br /></i>„Jetzt, da die umfangreiche Olympia-Vorbereitung wegfällt, werden wir uns schon am kommenden Samstag beim All Star Game in Leipzig mit der Liga zusammensetzen. Ich werde auf einen Gedankenaustausch noch im Februar drängen. Am Rande der EM haben wir mit den Polen die Möglichkeit eines Länderspiels am 2. April abgeklopft. Zudem suchen wir für den 8. und 9. April einen namhaften Länderspiel-Gegner. Wir werden weiter an einer Verbesserung des Nationalteams arbeiten.“&nbsp;
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 16:02:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Fleisch/Rieber im EHF-Cup-Einsatz</title>
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			<description>Das deutsche Schiedsrichtergespann Holger Fleisch und Jürgen Rieber leitet am 12. Februar das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das deutsche Schiedsrichtergespann Holger Fleisch und Jürgen Rieber leitet am 12. Februar das Achtelfinal-Hinspiel im EHF-Cup der Männer zwischen dem dänischen Vertreter Skjern Handbold und Dunkerque HB Grand Littoral aus Frankreich.
DHB-Vizepräsident Wolfgang Gremmel kommt am 18. Februar als EHF-Delegierter beim Achtelfinal-Rückspiel Saint Raphael Var Handball gegen den FC Porto zum Einsatz.]]></content:encoded>
			<category>Schiedsrichter</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:28:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>EM-Qualifikation: Ungarn gegen Deutschland in Debrecen</title>
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			<description>Der ungarische Verband hat nun auch das Hinspiel in der Qualifikation für die Europameisterschaft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der ungarische Verband hat nun auch das Hinspiel in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 terminiert: Am Donnerstag, 22. März, muss die deutsche Nationalmannschaft um 18 Uhr in Debrecen antreten. Zum Wiedersehen beider Mannschaften kommt es bereits am Sonntag, 25. März, um 15 Uhr in der Arena Trier.
Das Team von Bundestrainer Heine Jensen streitet mit Ungarn sowie Weißrussland und Aserbaidschan um zwei Tickets für die EURO 2012 in den Niederlanden (2. bis 16. Dezember).
<link http://http//www.eurohandball.com/ech/women/2012/round/2/Qualification+2 _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Termine und Ergebnisse der EM-Qualifikation</link>]]></content:encoded>
			<category>Frauen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Geipel/Helbig für Spiel um Platz drei nominiert</title>
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			<description>Während für die DHB-Auswahl die EM in Serbien schon beendet ist, dürfen sich Lars Geipel und Marcus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Während für die DHB-Auswahl die EM in Serbien schon beendet ist, dürfen sich Lars Geipel und Marcus Helbig noch auf einen Einsatz freuen. Das deutsche Schiedsrichtergespann wurde von der EHF für das Spiel um Platz drei nominiert. Die Begegnung, bei der die Verlierer der beiden Halbfinalspiele Dänemark gegen Spanien und Serbien gegen Kroatien aufeinandertreffen, wird am Sonntag um 14:30 Uhr in Belgrad angepfiffen.
Das mit Spannung erwartete Balkan-Duell am Freitag zwischen EM-Gastgeber Serbien und Kroatien (20:15 Uhr) findet bereits mit deutscher Beteiligung statt. HBL-Spielleiter Uwe Stemberg fungiert bei dieser Halbfinal-Partie als EHF-Supervisor.
Final-Schiedsrichter am Sonntag sind die beiden Norweger Kenneth Abrahamsen und Arne Kristiansen.]]></content:encoded>
			<category>Schiedsrichter</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 19:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stimmen zur EM 2012</title>
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			<description>Ulrich Strombach, DHB-Präsident: „ Das Team hat das, was unter den gegebenen Umständen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Ulrich Strombach</b>, DHB-Präsident: „ Das Team hat das, was unter den gegebenen Umständen&nbsp;und auch unter Berücksichtigung des für keinen Menschen mehr nachvollziehbaren&nbsp; Austragungsmodus möglich war, geschafft. Auftreten und Einstellung waren hervorragend. In der Vorrunde hatte der Modus für uns positive Auswirkungen, standen wir doch plötzlich mit vier Punkten in der Hauptrunde. Danach hat es sich ins Negative verkehrt, und alles lief gegen uns. Der 7. Platz ist angesichts der Nationen, die hinter uns rangieren, durchaus respektabel. Wir werden jetzt weiter arbeiten, und personell wird es sicherlich bei den Spielern zu Veränderungen kommen. Vor allen Dingen müssen wir die individuellen Fähigkeiten unserer jungen Elite-Spieler fördern, womit wir mit Heiner Brand unseren geeignetsten Mann beauftragt haben. Die Verletzung von Haas, der immer mit vollem Einsatz glänzte, hat mich sehr bedrückt.“&nbsp;
<b>Jürgen Barth</b>, DOSB-Koordinator für Sportspiele: „Schade, die Handball-Mannschaft war für unsere Olympia-Mannschaft immer eine große Bereicherung. Jetzt hat sie ihr Ziel knapp verpasst, was Auswirkungen auf unser Team in Richtung Stimmung und Größe hat. Als Beobachter vor Ort fiel mir der verschachtelte Modus auf, der meines Erachtens nicht immer die stärkste Mannschaft weiterkommen lässt. Es würde der Sportart Handball guttun, wenn sie ab dem Viertelfinale in den K.o.-Modus wechseln würde.&quot;


]]></content:encoded>
			<category>Männer</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Tor fehlte dem deutschen Team zum Entscheidungsspiel um die Olympia-Qualifikation</title>
			<link>http://www1.dhb.de/index.php?id=107&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2834&#38;cHash=6320603a6304d41494783d4346480127</link>
			<description>Auch wenn das deutsche Team mit der zweimal verpassten Chance, aus eigener Kraft das EM-Halbfinale...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch wenn das deutsche Team mit der zweimal verpassten Chance, aus eigener Kraft das EM-Halbfinale zu erreichen, selbst zu verantworten hat, so hing die Entscheidung doch am seidenen Faden. Erst die eigene Niederlage gegen Polen sowie der Sieg der Mazedonier gegen die bereits fürs Halbfinale qualifizierten Gastgeber aus Serbien brachten die Konstellation mit drei Nationen mit jeweils fünf Punkten in der Hauptrundengruppe I. In diesem Fall greift der direkte Vergleich unter diesen Mannschaften nicht mehr, auch nicht mehr die &nbsp;Gesamttordifferenz. Vielmehr zählen nur die Tore im Vergleich der drei punktgleichen Teams untereinander. Und da fehlte Deutschland letztlich ein einziger Treffer. So musste man den Mazedoniern den Vortritt auf den dritten Platz lassen, die damit gegen Slowenien, den Dritten der Gruppe II, um den zweiten freien Rang für ein Olympia-Qualifikationsturnier spielen. Das erste dieser beiden begehrten Tickets sicherte sich Halbfinalist Serbien. 
Dass Slowenien, denkbar knapp in die Hauptrunde gerutscht, den dritten Rang eroberte, kam auch äußerst glücklich zustande. Zum einen spielten Frankreich und Island Unentschieden (29:29). Bei einem Sieg des Weltmeisters aus Frankreich hätten sie den dritten Rang belegt. Auch Ungarn hätte Slowenien noch verdrängen können. Beim 24:24 erzielten die Magyaren sogar das Siegtor, das aber nicht anerkannt werden konnte, da Trainer Lajos Mocsai kurz zuvor die Grüne Time-Out-Karte gezückt hatte. Und so blieb der deutschen Mannschaft am Ende nur der undankbare siebte EM-Platz.

]]></content:encoded>
			<category>Männer</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erste Stimmen zum Ausscheiden des deutschen Teams</title>
			<link>http://www1.dhb.de/index.php?id=107&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2833&#38;cHash=94d31db4dd2e1ae8916586bad9e41e60</link>
			<description>Nach dem Verpassen des EM-Halbfinales und dem Aus für Olympia stellte sich DHB-Delegationsleiter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem Verpassen des EM-Halbfinales und dem Aus für Olympia stellte sich DHB-Delegationsleiter <b>Horst Bredemeier</b> als Erster für ein Statement zu Verfügung: „Fakt ist, dass wir unser Ziel, ein Olympia-Qualifikationsturnier zu erreichen, verpasst haben. Das tut natürlich weh, ganz bestimmt auch den Spielern, denn für jeden Sportler ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen das höchste Ziel. Ich glaube nicht, dass es an der Mentalität der Spieler gelegen hat. Kämpferisch haben sie alles geben, das ist keine Frage. Wir müssen jetzt sehen, dass wir uns auf die WM-Qualifikationsspiele vorbereiten und beim nächsten Turnier 2013 in Spanien wieder mit dabei sind. Mitte Februar werden wir uns mit den Entscheidungsträgern zusammensetzen und den weiteren Plan für das Jahr 2012 erstellen. Ob es zu einem Neuaufbau der Mannschaft kommen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Fakt bleibt, dass wir zwei Chancen auf das Halbfinale und auf die Olympia-Qualifikationsturniere verpasst haben. Und so müssen wir mit diesem Ergebnis leben.“
<b>Heiner Brand</b>, DHB-Manager: „Schade, dass die Mannschaft ihr Ziel verpasst hat. Das entscheidende Spiel gegen Polen zählt sicher nicht zu den besseren Auftritten des Teams hier in Serbien. Wenngleich ich auch feststellen muss, dass ein grobes Missverhältnis bei den Pfiffen der Schiedsrichter für die beiden Mannschaften zu konstatieren war. Ein Eindruck, der sich bei mir beim Videostudium der Partie übrigens bestätigt hat. So ausgezeichnet die Ausgangsposition für unser Team vor den letzten beiden Spielen war, so tragisch hat sich das Blatt dann gegen uns gewendet.“

]]></content:encoded>
			<category>Männer</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 23:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Michael Haaß erlitt Fraktur des Fußgelenks</title>
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			<description>Noch nicht einmal zwei Stunden nach dem verlorenen Spiel gegen Polen lag Rückraumspieler Michael...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Noch nicht einmal zwei Stunden nach dem verlorenen Spiel gegen Polen lag Rückraumspieler Michael Haaß wieder in seinem Zimmer des InHotels in Belgrad, den dick geschienten rechten Fuß hoch gelegt und von der gesamten Mannschaft umringt. Im Zusammenprall mit Polens Krzysztof Lijewski hatte sich der Göppinger in seinem 93. Länderspiel eine Luxationsfraktur des Sprunggelenks zugezogen. Noch in der Halle, auf der Trage liegend, war das Gelenk von DHB-Mannschaftsarzt Dr. Berthold Hallmaier wieder eingerenkt und der Fuß in die Normalstellung zurückgeführt worden. 
Der 28 Jahre alte Michael Haaß wird morgen die Heimreise nach Deutschland antreten und dort am lädierten Fuß operiert werden. Wo das geschehen wird, entscheiden Michael Haaß, die Vereinsführung von Frisch Auf Göppingen sowie der Vereinsarzt. Nach Auffassung von Dr. Berthold Hallmaier muss der FAG-Rückraumspieler mit einer viermonatigen Zwangspause rechnen. ]]></content:encoded>
			<category>Männer</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Großer Kampf, aber gescheitert: Deutschland verpasst mit 32:33 gegen Polen das Halbfinale</title>
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			<description>Was für ein grausames Spiel: Sie hielten alles in ihren Händen, führten kurz vor Schluss mit zwei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Was für ein grausames Spiel: Sie hielten alles in ihren Händen, führten kurz vor Schluss mit zwei Toren - und waren letztlich doch schwer geschlagen. Deutschlands Handballer unterlagen Polen am Mittwoch im letzten Hauptrundenspiel mit 32:33 (18:19). Damit verpasste die Nationalmannschaft in der mit 1000 Zuschauern nur spärlich gefüllten Belgrader Arena nicht nur das Halbfinale der Europameisterschaft und die direkte Qualifikation für die WM 2013, auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London ist in weite Ferne gerückt.
„Das haben die Jungs nicht verdient”, sagte Bundestrainer Martin Heuberger. „Wir waren nicht so gut wie in den Tagen zuvor, aber für diesen Kampf hätten wir zumindest mit einem Punkt belohnt werden müssen.” In der Schlussviertelstunde holten Kapitän Pascal Hens und sein Team einen Vier-Tore-Rückstand auf, verloren aber nach der 31:29-Führung den Lauf und auch noch ihren Mittelmann Michael Haaß mit einer schweren Fußverletzung... Michael Jurecki versetzte Deutschland mit dem 33:32 den K.o.
Die letzte Chance, einen der beiden noch offenen Plätze für eines drei Olympia-Qualifikationsturniere zu ergattern, ist jetzt eher theoretischer Natur: Dänemark muss gegen Schweden verlieren, und Mazedonien darf gegen Serbien nicht gewinnen. Und dann wäre - je nach Konstellation in Hauptrundengruppe II - eventuell noch ein Platzierungsspiel gegen Slowenien erforderlich.
Heuberger begann mit Silvio Heinevetter im Tor sowie Dominik Klein (LA), Lars Kaufmann (RL), Michael Haaß (RM), Holger Glandorf (RR), Patrick Groetzki (RA) und Christoph Theuerkauf (Kreis), dessen Abwehrpart wie gewohnt Oliver Roggisch übernahm.
Polens Trainer Bogdan Wenta stellte gegen Deutschland eine sehr offensive, konsequent auf Linkshänder Holger Glandorf ausgerichtete Abwehr. Bis zur 21. Minute besaß der EM-Vierte deutliche Vorteile, setzte sich immer wieder dank der starken Kreisläufer Bartosz Jurecki und Kamil Syprzak mit relativ leichten Toren durch - und kam ausgerechnet in eigener Überzahl aus dem Tritt.
Beim 10:14 schwebte das DHB-Team erstmals in großer Gefahr, doch in Unterzahl brachte der Doppelschlag der Kieler Außen Christian Sprenger und Dominik Klein das Momentum zurück. Mit Carsten Lichtlein im Tor und weiteren Klein-Sprenger-Treffern gelang der Ausgleich.
Bereits vor der Pause brachte Wenta mit Tkaczyk und Bielecki frische Männer im Rückraum. Trotz des 25:29 (47.) brach der Widerstand der DHB-Männer nicht. Glandorf mit seinem ersten Tor, dann Hens als Schütze und Passgeber für Sprenger, Tluczynski mit einem Siebenmeter neben das Tor, erneut Hens in Unterzahl sowie Sprenger zum 31:29 - das fünfte EM-Halbfinale nach 1998, 2002, 2004 und 2008 war zum Greifen nah.
Polen glich jedoch nicht nur aus. Bei einem erneuten Angriff stieß Klein in höchster Not Lijewski auf Haaß - Klein sah die Rote Karte, Haaß musste schwer am Fuß verletzt vom Feld getragen werden. Nach Michal Jureckis Treffer besaß Deutschland noch eine Chance, doch Sprengers Versuch, am Kreis Theuerkauf anzuspielen scheiterte.

<b>Polen - Deutschland 33:32 (18:17)<br /></b><br /><i>Polen:</i>&nbsp;Wichary, Wyszomirski; Jaszka (3), K. Lijewski (4), Kuchczynski (5), Tkaczyk (1), Bielecki (4), Wisniewski (4), B. Jurecki (5), M. Jurecki (2), Tluczynski (2/1), Jurkiewicz, Syprzak (3), Kwiatkowski, Zaremba, Orzechowski<br /><i>Deutschland:</i>&nbsp;Heinevetter, Lichtlein; Hens (2), Gensheimer (2/2), Roggisch (1), Klein (7), Pfahl, Wiencek, Theuerkauf (5), Glandorf (2), Christophersen (1), Groetzki (1), Strobel, Sprenger (7), Kaufmann (3), Haaß (1)<br /><i>Schiedsrichter:</i>&nbsp;Raluy/Sabroso (Spanien). -&nbsp;<i>Zuschauer:</i>&nbsp;1000. -&nbsp;<i>Siebenmeter:</i>&nbsp;2/1:2/2 (Tluczynski neben das Tor). -&nbsp;<i>Zeitstrafen:</i>&nbsp;8:12 Minuten (M. Jurecki/zwei, Zaremba, B. Jurecki - Roggisch/zwei, Kaufmann, Sprenger, Hens, Klein, Strobel). -&nbsp;<i>Rote Karte:</i>&nbsp;Klein (58./grobes Foulspiel). -&nbsp;<i>Spielfilm:</i>&nbsp;1:0 (1.), 4:2 (5.), 6:6 (12.), 10:7 (15.), 14:10 (21.), 15:15 (26.), 17:17 (29.), 18:17 - 19:17 (31.), 23:22 (39.), 25:22 (40.), 28:24 (44.), 29:27 (51.), 29:28 (52.), 29:29 (54.), 29:31 (56.), 31:31 (57.), 32:32 (59.), 33:32.]]></content:encoded>
			<category>Männer</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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